KDP Marketing
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Amazon Anzeigen Kampagnen – KDP Marketing

◊ KDP Marketing – Dein Weg zur erfolgreichen Werbung für Dein Buch

Die folgenden Zeilen sollen Dir einen Überblick und Grundwissen über Deine Möglichkeiten verschaffen, wie Du mit Anzeigen Kampagnen mit Amazon KDP Marketing mehr Verkäufe und Gewinn erzielen kannst.

Die ersten Schritte im KDP Marketing

1. Dein Buch muss dafür einige Voraussetzungen erfüllen

In der Regel wird das unproblematisch sein. Details findest Du im Zweifel hier:

Amazon-Richtlinie / Annahme von Anzeigen

Amazon-Richtlinien / Annahme von Buchanzeigen

2. Deine Produktdetailseite ist Dein wichtigstes Instrument

Wer auf Deine Werbeanzeige klickt, landet auf genau dieser Produktdetailseite. Sie ist also Deine eigentliche Werbeanzeige und du solltest sie verkaufsorientiert gestalten. Sage den InteressentInnen was sie erwartet und warum sie gerade Dein Buch kaufen sollen. Was haben sie davon? Welchen Nutzen bietest Du? Verwende viel Aufmerksamkeit darauf.

Wenn InteressentInnen den Text lesen, hast Du bereits dafür bezahlt!

3. Pay per Click

Das heißt, dass Du dafür bereit bist zu zahlen, dass Menschen auf die Anzeige klicken und diesen Text präsentiert bekommen. Das Zauberwort hier ist Conversion Rate. Das ist das Ergebnis, wenn Du die Klicks auf Deine Anzeige durch die dann erfolgten Käufe teilst. Und es ist der Faktor, an dem Du den Erfolg Deiner Kampagne messen wirst. Schließlich willst Du vermutlich weniger Geld für Deine Kampagne ausgeben, als Du über die Verkäufe einnimmst.

4. Erstelle ein Amazon Advertising-Konto

  • Klicke, nachdem Du Dich in Dein KDP Verkaufs-Dashboard eingeloggt hast, auf Marketing.
  • Such Dir unter „Amazon Advertising“ den Marktplatz aus, auf dem Du werben möchtest. Willst Du auf mehreren aktiv werden, musst Du jeweils eigene Kampagnen starten.
  • Geh auf Kampagnen verwalten und Du wirst zur Kontoeinrichtung bei Amazon Advertising weitergeleitet. Folge dort den Anweisungen.
  • Erstelle Deine Anzeigenkampagne:
    • Melden Dich an: amazon
    • Gehe auf Kampagnen. Folge dort den Anweisungen.

Schreibtipp

Vergib klare Kampagnennamen mit Datum und lege Ordner an – hier „Portfolio“ genannt! Machst Du gute Erfahrungen und bleibst bei dem Geschäftsmodell, verlierts Du ansonsten sehr schnell den Überblick!

Über Start / Ende / Tagesbudget begrenzt Du die Kampagne zeitlich und vor allem finanziell.

Die Auswahl „automatisches Targeting“ wird vermutlich zunächst Deine Wahl sein. Prüfe aber unbedingt nochmal Deine 7 Keywords. Amazon nutzt hier Erfahrungswerte und Deine Informationen. Hast Du noch nicht viele Exemplare verkauft, ist die Datenbasis mit der Amazon arbeiten kann, hier aber noch dünn und Deine KeyWords sind wohl wichtiger.

„Manuelles Targeting“ ist eine Möglichkeit, viel genauer zu zielen. Wenn du das gut machst, also die Keywords so wählst, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit zum Kauf besteht, kannst Du eine bessere Conversion Rate erreichen. Hier kannst Du zum Beispiel auch die ASIN eines Buchtitels aus dem Wettbewerb eingeben. Das ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Denn wer nach diesem Buch sucht hat zwar deutliches Interesse an dem Thema, aber eben auch schon einen Trend, was gekauft werden soll. Interessanter könnte das Auswählen einer Kategorie sein. Wenn Du eine passende Kategorie findest und diese wählst, wird Deine Anzeige bei allen Suchen in dieser ausgespielt.

6. Gib die Kampagne frei

Bis zu 72 Stunden kann es nun dauern, bis Amazon überprüft hat, ob sie den Anforderungen entspricht.

 

Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Faktoren für den erhofften Erfolg:

  • Die Keywords auf die Du bietest

Bei der Suche nach übergeordneten Keywords, also etwa Katzen, wirst Dein Buch ein Ergebnis unter 10.000 sein und die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf ist gering. Umso detaillierter Du Deine Keywords hier wählst, desto treffender ist Dein Angebot für die Suchenden.

  • Cover, Titel, Untertitel und Preis

Es ist das, was BesucherInnen auf Amazon nach der Suche von Deinem Buch zunächst zu sehen bekommen. Sie sind der Köter für den Fisch. Nur wenn er schmackhaft erscheint, hast du den Fisch am Haken. Achte beim Cover vor allem auch darauf, dass es als Thumbnail, also kleines Bild, gut wirkt!

  • Produktdetailseite

Dein Werbetext muss so viel Interesse wecken, dass InteressentInnen zu KundInnen werden – also kaufen.

  • Das richtige Verhältnis der Conversion Rate zur Marge

Bleibt also durch den Verkauf mehr Geld übrig, als Du hineinsteckst. Um das festzustellen, wird dir wenig anderes übrigbleiben, als es auszuprobieren.

Niemand weiß wirklich genau, wie Amazon da im Detail tickt. Klar ist, dass höhere „Gebote“ für die Anzeige bei bestimmten Keywords, häufiger angezeigt werden. Allerdings erscheinen auch die mit niedrigeren Geboten – nur halt viel seltener. Haben sie dann aber eine gute Conversion Rate, also verkaufen sie sich gut, wenn sie angezeigt und geklickt werden, erscheinen sie öfter. Schließlich will Amazon Geld verdienen und das machen sie, wenn sie Deine Bücher verkaufen.

Da Du ein „Gebot“ für die Darstellung Deiner Werbung auf Amazon abgibst, kannst Du Dich aber von unten herantasten. Rechne Dir hierfür aus, was Du bereit bist für einen Klick zu zahlen.

Dafür hast Du einen Anhaltspunkt und eine Schätzung zur Verfügung:

  1. Deine Marge / Tantiemen
  2. Deine erhoffte Conversion Rate

Gehst Du also davon aus, dass jeder 15. Klick auf Deine Werbung ein Kauf wird, musst Du rechnen:

Tantiemen – 15 x Gebot = X

Ist X>0 kommt ein Gewinn heraus.

Beispiel:

Du hast 3€ Tantiemen, dann teile 3 € / 15 = 0,20 €. Ist Dein Gebot niedriger als 20 Cent und passt Deine Einschätzung für die Kaufrate, bleibt ein Gewinn. Je niedriger Dein Gebot funktioniert und/oder je häufiger die Klickenden kaufen, desto besser für Deinen Geldbeutel.

Bei einem Testlauf mit 15 Cent und einer Rate von 15, würden so 0,75 € pro Verkauf hängen bleiben. Investierst Du also 50 € würdest Du rechnerisch 22 Bücher verkaufen und damit 16,50 € Gewinn erzielen. Machst Du das Ganze mit 500 € und es funktioniert, blieben 165 € hängen. Erkennst Du beim Testlauf, mit sagen wir 15 Cent, dass Deine Verkaufsergebnisse schlechter sind, kannst Du mit Deinem Gebot runter gehen. Ist die Kaufrate höher, kannst Du eventuell sogar höher rangehen und damit mehr Sichtbarkeit kaufen.

So weit, so einfach zusammengefasst. Das Thema ist allerdings noch deutlich vielfältiger. Die in meinen Augen besten und verständlich erklärten, detaillierten Anleitungen findest Du HIER auf YouTube.

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